Dürfen Männer und Frauen sich die Hände schütteln?

Zu beheaupten, Frauen dürfe man nicht die Hand geben: Solch ein Gebot existiert weder im Koran, noch gibt es irgendein Hadith, das die Berührung von Mann und Frau bei der Begrüßung verbieten würde. Es gehörte zur Charaktereigenschaft des Propheten, daß er die Rechte Hand auf das Herz legend, und leicht mit dem Kopf nickend Frauen begrüßte. Schließlich hat der Prophet auch keine Zwiebeln, keinen Knoblauch, keine Innereien und kein Wild verzehrt, und dennoch galten diese Dinge nie für irgend jemand als religiös verboten. Einige Gruppierungen, die sogenannten Salafiten kommen mit dem Argument, daß die Rote Ampel bereits mit der Berührung der Hände anfängt. Doch sinnvoller wäre, wenn sie im Kopf beginnen würde. Deren Begründung bezieht sich auf Vers 17 der 32. Sure, wo es heißt: “Und kommt der Unzucht nicht zunahe”. Doch der Unzucht kommt man nicht dadurch nahe, in dem die Absicht zur Begrüßung dient. Hierbei handelt es sich um eine selbstständige Auslegung des Korans, dass von keinen einzigen Quellen unterstützt wird. Der Gelehrte Muhammad Asad (gest. 1992) Kommentierte diesen Vers nicht mit “Unzucht”, sondern als “Ehebruch”. >>17:32: “Und begeht nicht Ehebruch…”<<. Er kommentiert den Vers wie folgt: >>Man beachte, daß der Begriff zina jeden Geschlechtsverkehr zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht Ehemann und Ehefrau sind, bezeichnet, gleich ob einer von ihnen mit einem anderen Partner verheiratet ist oder nicht; daher bedeutet er sowohl “Ehebrauch” als auch “Unzucht”.<<   Hierbei geht es um ganz individuelle, in der Persönlichkeit des Propheten angelegte Verhaltensweisen, und jedermann weiß, daß diese nicht allgemein verbindlich sind.
Überwiegend werden durch solche Traditionalistischen Auslegungen des Korans behauptet, dass den Frauen nicht die Hand gegeben werden darf. Es wird sogar einen Schritt weiter gegangen indem behauptet wird, dass durch die Berührung der Hände einer Frau, eine neue Vudu Waschung fällig sei. Hierfür wird ein weiterer Vers als Argument verwendet: “…Und wenn ihr krank seid oder auf einer Reise (im Zustande der Unreinheit), oder einer von euch kommt vom Abtritt und wenn ihr Frauen berührt (Lamestum) habt…” Koran 4:43. Imam Schafi (gest. 820) hat den Vers so verstanden, dass man der Frau nicht die Hand geben darf, indem er den Begriff “lamestum” dass im Vers vorkommt als eine einfache Berührung betrachtete. Abu Hanifa (gest. 767) und Imam Malik (gest. 795) haben den Begriff (lamestum) als Geschlechtsverkehr bzw. Berührung eines Geschlechtsteils verstanden. Die stelle im Vers: “Berührung” ist metaphorisch gemeint und bezieht sich auf Geschlechtsverkehr (vgl. Diyanet Tefsir Kuran Yolu “5 Bände von 4 Theologen bearbeitet” Band 2 S. 71-72).
 Da der Koran wie in Sure Hud; 1 ausdrücklich klargestellt hat, dass der Koran sich selbst erläutert, weise ich auf den Vers 236-237 der Sure al-Baqara hin, wo der selbe Begriff “lamestum” als Geschlechtsverkehr erläutert wird: “Es ist keine Sünde für euch, wenn ihr euch von den Frauen scheiden laßt, die ihr noch nicht berührt (lamestum) oder für die ihr die Brautgabe noch nicht ausgesetzt habt”. Laut den Gelehrten der ersten 3 Generationen (Tabiun) wie z.B. Ali ibn Abu Talib, Mucahid, Said b. Cubeyr, Hasan el-Basri & Katada bezieht sich der Begriff in 4:43 (Lamestum) auf Geschlechtsverkehr (vgl. Taberi Tefsir, 5/105 & Ibn Kathir, 2/557).

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9 Responses to Dürfen Männer und Frauen sich die Hände schütteln?

  1. Marlon says:

    Super Blog, gefaellt mir sehr.

  2. Hasret says:

    „Sag den gläubigen Männern, sie sollen ihre Augen niederschlagen und ihre Keuschheit wahren. So halten sie sich am ehesten sittlich. Und ALLAH ist weiß wohl was sie tun“ (Sura 24:30)

    Wie könnten sie sich dann die Hand geben, wenn im Koran steht das man die Blicke senken soll?

    Der Prophet (salla-LLAHu alaihi wa salam)- als die Frauen ihm ihren Treueeid (baia) leisten wollten und zu ihm sagten:
    Oh Gesandter ALLAHs, wir wollen dir den Treueeid leisten’, (in einer anderen Überlieferung): Bei Allah, willst du uns denn nicht die Hand geben? – und der Prophet (salla-LLAHu `alaihi wa salam) antwortete:
    Ich gebe keiner Frau die Hand – vielmehr ist das, was ich einer Frau sage, gleich dem, was ich 100 Frauen sage- und er hat keiner von ihnen die Hand gegeben!`(an-Nisa’i, at-Tirmidhi, Ibn Madja, Ahmad; gut und authentisch nach at-Tirmidhi).

    Aisha (r.) sagte:Die Hand des Propheten (salla-LLAHu alaihi wa salam) hat keine Frau berührt (d.h. natürlich: außer seiner eigenen, Mutter etc.), er hat ihnen den Treueeid nur mündlich abgenommen(u.a. Sahih Buchari).

    „Der Gesandten ALLAHs ist ein gutes Beispiel (arab.: usua hasanat) für die, die auf ALLAH hoffen und sich auf den Jüngsten Tag vorbereiten, und ALLAHs stets gedenken`(Sura 33:21)

  3. Baycan Yanar says:

    Lieber cimcime.

    ich sehe bei dem Zitat des Verses 24:30 das typische propblem, dass sie falsch interpretiert wird. Was verstehst du unter Blicke senken? Natürlich heißt es nicht, ständig nach unten zu gucken. Man kann auch jemanden angucken und dabei die Blicke senken. Den Blick zu senken bedeutet vielmehr, nicht mit den Augen zina zu begehen/nicht mit den Augen zu flirten/keine hintergedanken zu haben, den Blick im Kopf zusenken/nicht den Frauen oder umgekehrt hinterher gucken usw. Auch drückt dieser Hadidh nirgends aus, dass das Händeschütteln explizit verboten wurde. Wie ich in diesem Text schon erwähnt habe, war dies eine Charaktereigenschaft des Propheten s.a.v. Etwas zu verbieten ist nur dann gültig und authentisch, wenn sie im Koran ausdrücklich verboten wurde. Der Rest ist nichts weiter, als eine weiterhergeholte Interpretation ohne Grundlage. Wenn man eine andere Meinung hat, dann sollte man das nicht als ein Bestandteil der Religion machen. Der andere Vers den du zitiert hast (33:21) drückt aus, dass man ihn als Vorbild hat unzwar im rahmen der Gottesdienste. Ein Vorbild, (nicht außerhalb) des Imans. Denn es ist ein Beispiel vom “Gedenken Gottes” die rede. “”Von dhikrullah””. Bitte hört auf solche Verse auf allgemeine Prinizipien zu beziehen. Der Prophet ist ein Vorbild im bereich des Gottesdienstes. Er verbietet nichts, was im Koran nicht verboten wurde. denn “”Ich folge nur dem was mir geoffenbart wird”” heißt es in (10:15). Wenn davon die Rede ist, dass der Prophet eine edle Charaktereigenschaft besitzt, ist noch lange nicht davon die Rede, etwas zu verbieten was er für sich selbst unterlassen hat und nicht ausdrücklich als verboten erklärte. Wie im Text erwähnt müsste man dann auch Knoblauch etc., als verboten erklären, denn diese aß er auch nicht. Und eins sollten wir vor Augen halten. Jedes Zeitalter hat in verschiedenen Orten andere Gesten. Arabien im 7. Jahrhundert hatte keine geste des Händeschüttelns beim begrüßen, daher wäre dies außergewöhnlich. Doch wenn wir Europa in dieser Zeit betrachten ist es eine Sache der Höflichkeit, jemanden bei der Begrüßung die Hand zu reichen. Du kannst jemanden die Hand reichen und dabei die Blicke (im Kopf) senken bzw. keine Hintergedanken zuhaben. Wenn eine Frau dir zur Begrüßung die Hand reicht und du sie meidest sie auszustrecken, meinst du dann wirklich islamisch gehandelt zu haben? Das würde ich mir sehr gut überlegen. Wortwörtliche Auslegung hat den Islam nur geschadet.

  4. Zeynep says:

    gefällt mir (baycan) !!!!
    sehr gut erläutert

  5. Hasret says:

    Danke für deine Aufmerksamkeit.. (bin eine Sie)
    Ich verstehe was du meinst und
    ich weiß auch nicht was im Kopf jener einzelnen, ob Mann oder Frau, durchgeht, aber es ist dennoch eine Hilfe die Blicke zu senken.
    Hab dazu noch einpaar schöne Ahadith, die verdeutlichen was ich versuche zu vermitteln…

    Der Gesandte Allahs (sallallahu ‘aleyhi wa sallam) gab den jungen Männern folgende Ratschläge um sich vor den Versuchungen der Frauen zu schützen:

    Abdullâh (r) berichtete: “Wir waren zur Zeit des Propheten (sallallahu ‘aleyhi wa sallam) noch junge Männer, die nichts hatten, und der Gesandte Allahs (sallallahu ‘aleyhi wa sallam) sagte zu uns: “O ihr jungen Männer, wer von euch in der Lage ist, den Pflichten der Ehe nachzugehen, der soll heiraten; denn dies hilft, die Blicke (zu anderen Frauen) zurückzuhalten und die Keuschheit vor Schändlichkeiten zu wahren. Wer aber dies nicht zu tun vermag, der soll fasten; denn es ist eher für ihn ein Schutz (vor sündhafter Handlung)!” ” (Bukhârî)

    Der Gesandte Allas (sallallahu ‘aleihim wa sallam) sagte zu Ali ibn Abu Talib (radhiyallahu ‘anhu):
    „Oh Ali, folge nicht dem Blick, denn wahrlich der erste ist dein Recht, doch der danach ist nicht mehr dein Recht.“
    (Al-Mustadrel ala Al-Sahihain, Hadith Nr. 2788)

    Er (sallallahu ‘aleihim wa sallam) sagte:
    „Der Blick ist einer der vergifteten Pfeile des Teufels. Wer ihn aus Furcht vor Allah unterlässt, den belohnt Allah der Ehrwürdige und Glorreiche mit einem Glauben, dessen Süße er in seinem Herz findet.“

    Zu deinem letzten Satz gebe ich dir Recht, es ist wirklich nicht immer von Vorteil.
    salamu alaikum wa rahamatullahi

  6. Alimunzur says:

    Selam Hasret,

    du hast einige Hadithe zitiert, wie diese:
    Der Prophet (salla-LLAHu alaihi wa salam)- als die Frauen ihm ihren Treueeid (baia) leisten wollten und zu ihm sagten:
    Oh Gesandter ALLAHs, wir wollen dir den Treueeid leisten’, (in einer anderen Überlieferung): Bei Allah, willst du uns denn nicht die Hand geben? – und der Prophet (salla-LLAHu `alaihi wa salam) antwortete:
    Ich gebe keiner Frau die Hand – vielmehr ist das, was ich einer Frau sage, gleich dem, was ich 100 Frauen sage- und er hat keiner von ihnen die Hand gegeben!`(an-Nisa’i, at-Tirmidhi, Ibn Madja, Ahmad; gut und authentisch nach at-Tirmidhi).

    Aisha (r.) sagte:Die Hand des Propheten (salla-LLAHu alaihi wa salam) hat keine Frau berührt (d.h. natürlich: außer seiner eigenen, Mutter etc.), er hat ihnen den Treueeid nur mündlich abgenommen(u.a. Sahih Buchari).

    Kannst du bitte die genauen Quellen dazu angeben, wie z.B. in welchem Band und auf welcher Seite. Ich habe die von Dir zitierten Hadithe weder bei Buhari, noch bei Tirmidhi gefunden! Gib bitte auch den Verlag dazu an, also den Herausgeber. Du wirst unweigerlich feststellen, dass es diese Hadithe in dieser Form nicht existieren.

    Wa salam Schwester

  7. Baycan Yanar says:

    Entschuldigung dachte du wärst männlich. Verzeih mir ;) )

    Schau mal liebe Schwester, ein hadith muss immer eine Grundlage im Koran haben. Das verdeutlichen diese 3 Verse (und noch mehr) die ich dir gerne aufstellen möchte:

    “”Darum folge seiner Verlesung, wenn Wir ihn verlesen lassen; dann obliegt Uns, seine Bedeutung darzulegen.”" (75:18-19)

    “”Sag: Ich darf ihn nicht von mir aus abändern. Ich folge nur dem, was mir (als Offenbarung) eingegeben wird.”" (10:15)

    “”(Dies ist) eine Schrift, deren Verse (eindeutig) bestimmt und dann (im einzelnen) erläutert worden sind.”" (11:1)

    Diese Verse sagen, dass nur Gott alleine die Verse erläutert. Im Koran befindet sich kein verbot des Händeschüttelns. Solche Angelegenheiten sind nur eine weithergeholte Interpretation. Hadithe müssen immer eine Grundlage im Koran haben. Nur dann kann von einem zuverlässigen Hadith die Rede sein. Hadithe sind wiedersprüchlich. Das drückt auch unzweideutig folgender Koranvers aus:

    “”Und wer ist glaubwürdiger in der Aussage als Allah?”" (4:87)

    Der Koran ist Vollkommen, und Gott hat nichts vergessen oder ausgelassen. Und der Prophet s.a.v., der als Weisheit herabgesandt wurde, folgt dem Koran und ist für alle Zeiten für alle Menschen ein Vorbild, wie man den Islam lebt. Doch hat der Koran wie die Verse es darstellen das letzte Wort und der Prophet ist dem Koran ebenfalls unterlegen.

    wslm liebe Schwester.

  8. Sister says:

    Salamu alaikum liebe Geschwister

    Steht im Quran nicht auch, dass wir ihm (dem Quran) und dem Beispiel des Propheten folgen sollen? Und wie folgen wir seinem Beispiel? Indem wir uns seine Sunnah/seine überlieferte Lebensweise anschauen, und diese steht nicht (ausführlich) im Quran beschrieben. Dass es mit dem Thema Ahadith nicht immer einfach ist, ist nicht zu bestreiten, ändert jedoch nichts an dem vorangegangenen Aspekt.
    Und da der Islam nicht nur eine Gottesdienssache ist, sondern eine vollständige Lebensart, die sich auf alle Bereiche des Lebens (nicht nur die Ibadah) bezieht, verstehe ich (und viele andere) es so, dass der Prophet nicht nur im Gottesdienst ein Vorbild ist.
    Wenn wir aber einfach beim Gottesdienst als Beispiel den Wudu betrachten, so steht dieser auch nicht im Quran beschrieben, sondern wurde über die Ahadith überliefert und ist zudem ein wesentlicher Bestandteil, ja eine der Säulen, des Islam!

    Und nun?

    Dennoch finde ich das Thema mit dem Händeschütteln weiter interessant und frage mich, was man sonst noch dazu sagen kann. Denn die Erläuterung von Baycan scheint zum Teil allgemein plausibel. Doch was machen wir mit dem Hadith, wenn er authentisch ist? Und warum m.E. die Ahadith nicht einfach vollständig ignoriert werden können, habe ich angeführt.

    Ramadan Karim!

  9. Baycan Yanar says:

    aleikum selam.

    im Koran steht vom Beispiel des Propheten, doch welches beispiel dies ist, erläutert uns der Koran selbst. Der Koran spricht in 11:1, dass er ein vers mit anderen Versen erläutert. Du beziehst dich an einem vers, ohne jedoch den gesammten Kontext des Korans zu berücksichtigen. nämlich die Sure 33:21. Der vers wo es heißt, den beipsielen des propheten zu befolgen, ist auf die Gottesdienste reduziert. so heißt es nämlich in 33:21:

    “Wahrlich, ihr habt an dem Propheten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt.”

    Gottes häufig dedenkt bedeutet im arabischen “dhikrullah”. und was ist dhikr? sind nicht all die Gottesdienste in Dhikr mit eingeschlossen? somit haben wir diesen Vers mit dem folgendem vers erläutert. Und diesen Vers werden wir mit einem sahih hadith bestätigen wo es heißt: “Verrichtet die Gottesdienste so, wie ich sie verrichte”. Vgl. Bukhari, 631.

    dann frage ich nochmal, wenn du all die Beispiele des Propheten für verbindlich erklärst, wieso sind dann knoblauch, zwiebeln, und innereien nicht verboten? in allen sahih überlieferungen heißt es, dass er sie nie gegessen hat weil er sie nicht mochte, und weil knoblauch mundgeruch verursacht.?

    ihr dürft empfehlungen einer charaktereigenschaft nicht mit einem verbot verwechseln. Wenn Gott etwas empfiehlt, heißt es nicht, dass man dinge verbieten muss, die der prophet nicht getan hat, wenn der Koran sie nicht ausdrücklich verboten hat. Dies ist eine schlimme verwechslung. vergisst bitte nicht, dass Gott jene als Polytheist bezeichnet, die sachen für Verboten erklären, die Gott erlaubt hat und umgekehrt.

    Maidah 87 “O ihr Gläubigen! Verbietet nicht die guten Dinge, die Gott euch erlaubt hat, und übertretet nicht Seine Vorschriften, denn Gott liebt diejenigen nicht, die Seine Gebote übertreten!”

    und schaut euch bitte den tafsir der sure 3:64 & 9:31 von Ibn Kathir & Qurtubi an. Dort werden nämlich Überlieferungen des Propheten erläutert, wo es heißt, dass es Shirk sei, wenn erlaubte dinge verboten werden, und Verbotene Dinge erlaubt werden. Ebenfalls wird von Tirmidhi folgendes Überliefert: ““Das Erlaubte ist das, was Gott in Seiner Schrift als erlaubt, und das Verbotene das, was Gott in Seiner Schrift als verboten erklärt hat. Das, was Gott in Seiner Schrift nicht mitgeteilt hat, ist das, wovon die Menschen befreit sind. Überfordert euch deswegen nicht! at-Tirmidhi: Libas, 6 & Ibn Mace: At’ima, 60.



    Und zum Thema Wudu; muss ich korrigieren.. Es steht ausführlich im koran. Dass man sich den Mund und die Nase ausspühlt ist nur eine Sunna, die man nicht praktizieren muss. Wer sie so macht wie es im Koran steht, ist es trotzdem gültig. Denn diese, die im Koran stehen, sind Pflicht, die die der Prophet hinzugefügt hat, ist nur freiwillig und nicht verbindlich. Der Prophet kann nichts hinzufügen, sondern nur etwas vorbildlich Praktizieren. Niemand und auch nicht der Prophet hatte das Recht, den Koran zu ergänzen…sondern nur zu erläutern.

    “”Mit deutlichen Zeichen und Schriften. Und Wir haben dir die Ermahnung hinabgesandt, auf daß du den Menschen erklären (beyan) mögest, was ihnen hinabgesandt ward, und daß sie nachdenken”” (16:44).

    ” Sag: Es steht mir nicht zu, ihn von mir selbst aus abzuändern. Ich folge nur dem, was mir (als Offenbarung) eingegeben wird.” 10:15

    In einer Überlieferung sieht man z.B! Dass er nicht immer die Ohren gewaschen, und nicht immer den Mund ausgespühlt hat. Wenn diese Pflicht wären, weshalb hat er sie nicht immer praktiziert? In den folgenden Quellen heisst, dass er nur die Nase mkt dazu geshlt hat, dabei jedoch den Mund und die Ohren weggelassen hat:

    (Muwatta 1/ 73; Bukhari, Vudu 4/38; Muslim, Taharet 2/18, 19; Sheybani, 5.)

    Ramadan karim und salamu aleikum

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